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Autorin: Carolin Kühnast – Apothekerin & Fachautorin
Junge badet mit aufblasbarer Ente im Swimmingpool

Sonnenschutz-Mythen im Faktencheck

Wenn es um das Thema Sonnenschutz geht, möchte man zum Wohle der eigenen Hautgesundheit immer die beste Entscheidung treffen. Das ist im Alltag gar nicht so einfach, da viele Aussagen irreführend oder uneindeutig sind. Um Mythen von Fakten zu unterscheiden ist es wichtig, Erfahrungsberichte und aktuelle wissenschaftliche Untersuchungen zu berücksichtigen. So können Sie ganz entspannt in den Sommer starten.

Aussage 1: Offene Sonnencreme vom Vorjahr ist nicht mehr wirksam

Zwei Tuben Sonnenmilch auf blauem Holzhintergrund mit Handtüchern, Sonnenbrille und Strohhut

Haben Sie noch angefangene Sonnencreme vom Vorjahr im Schrank und fragen sich, ob Sie diese noch verwenden können? Hier ist Vorsicht geboten. Durch Kontakt mit Sauerstoff kann es zu Veränderungen der Zusammensetzung kommen, weshalb eine ausreichende Schutzwirkung nicht mehr garantiert ist. Hohe Temperaturen können diesen Vorgang noch unterstützen. Angefangene Tuben sollten Sie also lieber aussortieren. Sind die Cremes noch verschlossen und wurden bei Raumtemperatur gelagert, können Sie sich auf das angegebene Mindesthaltbarkeitsdatum, bzw. die Aufbrauchfrist nach Öffnung, verlassen.

Aussage 2: Für Kleinkinder immer spezielle UV-Kleidung verwenden

Zwei Kleinkinder sitzen am Strand und spielen

Babys und Kleinkinder besitzen eine besonders empfindliche Haut gegenüber der Sonne. Viele Modehersteller werben deshalb mit UV-Kleidungsstücken, die einen sehr hohen Lichtschutzfaktor (LSF) besitzen. Die Kleidungsstücke eignen sich dann, wenn der Aufenthalt im Schatten nicht durchgängig gewährleistet ist. Vor allem bei Mützen sind diese Angaben hilfreich, um die Haut gut zu schützen. Es muss aber nicht immer spezielle UV-Kleidung sein. Als Faustformel gilt: Je dunkler und dichter der Stoff, desto mehr UV-Strahlung wird abgeschirmt.


Aussage 3: Haustiere bekommen keinen Sonnenbrand

Junge Frau sitzt am Strand und hält einen großen Hund im Arm

Tiere sind häufig durch ihr Fell vor der Sonne geschützt. Bei Haustieren, insbesondere Hunden, kommt es auf die Rasse an, ob ein Sonnenbrand zu erwarten ist. Bei längeren Aufenthalten in der Sonne können Hunde mit wenig oder sehr hellem Fell durchaus Sonnenbrand bekommen. Auch die empfindlichen Nasen sind betroffen. Verwenden Sie wenn nötig spezielle Cremes für Tiere, damit die Schutzwirkung gewährleistet ist und Ihr Haustier keine allergische Reaktion erleidet.

Aussage 4: Wasser schützt die Haut vor einem Sonnenbrand

Junge Frau beim Schnorcheln im seichten Gewässer

Wasser schützt nicht vor UV-Strahlung. Aufgrund der Lichtbrechung können die Strahlen tief ins Gewässer eindringen und die schädigende Wirkung sogar verstärken. Auch wenn das Wasser die Haut angenehm kühlt, sollte mindestens 30 Minuten vor dem Badespaß ein geeigneter Sonnenschutz aufgetragen werden. Verlassen Sie sich nicht auf das Label „wasserfest“, denn auch bei diesen Produkten geht bei jedem Aufenthalt im Wasser ein Großteil der Schutzwirkung verloren. Nach dem Baden die Haut gut abtrocknen und erneut großzügig eincremen.


Aussage 5: Im Auto kann man keinen Sonnenbrand bekommen

Vater, Mutter und Sohn sitzen in einem weißen Auto

Während längerer Autofahrten kann man eine direkte Sonneneinstrahlung auf die Haut nicht immer vermeiden. Ein Sonnenbrand ist im Auto allerdings nicht zu erwarten, denn die Scheiben schirmen die UV-B-Strahlung ab. Trotzdem sollte man die Haut schützen, denn UV-A-Strahlung kann, besonders durch die Seitenscheiben, in das Auto gelangen. Sie ist für vorzeitige Hautalterung verantwortlich und erhöht das individuelle Hautkrebsrisiko. Es gibt außerdem spezielle Folien, welche die UV-Strahlung abschirmen und vor Hitze schützen.

Aussage 6: Wer zu viel cremt, bekommt einen Vitamin-D-Mangel

Mädchen mit Strohhut am Strand, kneift die Augen zusammen und lächelt

Normalerweise ist nicht mit einem Vitamin-D3-Mangel zu rechnen, wenn Sie sich häufig mit Sonnenschutz eincremen. Ausgenommen sind Risikogruppen wie chronisch-kranke Menschen oder Babys, die sich nicht oder selten in der Sonne aufhalten. Um ausreichend Sonnenvitamin zu produzieren, reicht es schon, sich mit einem T-Shirt für ca. 10 Minuten zwei- bis dreimal pro Woche in die Sonne zu setzen. Außerdem kann der Körper Vitamin-D speichern und an regnerischen Tagen auf die Reserven zurückgreifen. Wer auf Nummer sicher gehen will, kann seinen individuellen Vitamin-D-Spiegel beim Arzt oder mit einem geeigneten Test-Kit aus der Apotheke bestimmen lassen.

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