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Autorin: Carolin Kühnast – Apothekerin & Fachautorin
Junge Frau mit Strohhut hält ihr Gesicht in die Sonne

Frühlingssonne – Sonnenbrand vorbeugen

Wenn die ersten warmen Sonnenstrahlen des Jahres auf die Haut treffen, ist der Frühling endlich zurück. Die Sonne hebt durch die Ausschüttung von Glücksbotenstoffen die Stimmung und beeinflusst das Immunsystem positiv. Außerdem kurbelt die Frühlingssonne die körpereigene Vitamin-D Produktion an, welche im Zusammenspiel mit Calcium für gesunde Knochen wichtig ist. Dennoch sollte man die Intensität der UV-Strahlung im Frühling nicht unterschätzen. Die Haut ist nach dem Winter besonders empfänglich für einen Sonnenbrand. Geeignete Schutzmaßnahmen sollten deshalb unbedingt zur täglichen Routine gehören.

Die Frühlingssonne genießen, aber mit Vorsicht!

Auch wenn die Temperatur noch nicht so hoch ist wie im Sommer, sollte die Intensität der Sonnenstrahlen nicht unterschätzt werden. Wenige Minuten in der Mittagssonne reichen aus, um die ersten Symptome eines Sonnenbrandes auszulösen. Die Haut spannt, juckt und fühlt sich besonders trocken an. Außerdem können Rötungen und Unreinheiten entstehen. Verantwortlich dafür sind die UV-A und UV-B-Strahlen aus dem Licht der Sonne. Sie bilden freie Radikale und fördern so eine langanhaltende Schädigung der Hautzellen. Außerdem werden die Prozesse der Hautalterung beschleunigt sowie die Entstehung von Hautkrebs gefördert. Je häufiger und intensiver die Haut den Strahlen ausgesetzt ist, desto höher ist auch das Risiko für eine Hautkrebserkrankung. Deshalb ist es wichtig, die Haut langsam an die Frühlingssonne zu gewöhnen, um den individuellen Eigenschutz zu erhöhen.

Sonnenbrand vorbeugen – 4 Tipps, um den Eigenschutz der Haut zu erhöhen


  • Haut langsam an die Sonne gewöhnen: UV-B-Strahlen in Maßen fördern in den oberen Hautschichten die Bildung des braunen Farbstoffes Melanin sowie eine Verdickung der Hornschicht. So wird die Haut gebräunt und entwickelt einen leichten Eigenschutz. Eine Garantie, keinen Sonnenbrand zu bekommen, ist das allerdings nicht, denn der Lichtschutzfaktor (LSF) dieser Bräune liegt gerade einmal bei maximal 3.
  • Ab ins Solarium! Oder doch nicht? Die Haut im Solarium auf die Sonne vorzubereiten ist kaum möglich, da der UV-B-Anteil im künstlichen Licht stark reduziert ist. Die Haut wird leicht gebräunt, allerdings bildet sich kein richtiger Eigenschutz aus. Die Wahrscheinlichkeit für einen Sonnenbrand ist nicht reduziert, im Gegenteil: Der Solariumsbesuch erhöht sogar das Risiko für die Entstehung von Hautkrebs. Das Geld also besser für den Urlaub sparen!
  • Der sekundäre Pflanzenstoff Beta-Carotin kommt hauptsächlich in Karotten vor und wirkt im Körper antioxidativ. Er fördert die Regeneration der Haut nach einem Sonnenbad und kann entstandene freie Radikale gut abpuffern. Wer nicht ständig Karotten knabbern möchte, kann auf ein geeignetes Nahrungsergänzungsmittel aus der Apotheke zurückgreifen. Als alleiniger Schutz gegen Sonnenbrand eignet sich das Mittel zwar nicht, hilft der Haut aber bei der Behebung entstandener Hautschäden.
  • Auch Nahrungsergänzungsmittel mit Vitamin C und E sowie dem Pflanzenstoff Lycopin, welcher natürlicherweise in Tomaten vorkommt, besitzen eine antioxidative Wirkung. Um die Hautregeneration zu fördern, können auch Spurenelemente wie Zink und Selen helfen. Lassen Sie sich dazu am besten in Ihrer Apotheke vor Ort beraten.

Empfindliche Gesichtshaut besonders schützen

Im Frühling ist es wichtig, vor allem die Bereiche der Haut mit einem geeigneten Sonnenschutz einzucremen, die häufig der Sonneneinstrahlung ausgesetzt sind. Gesicht und Dekolleté sollten immer ausreichend geschützt werden. Auch die Schleimhäute rund um das Auge sowie die Lippen sind besonders empfindlich und können schnell unter der UV-Strahlung leiden. Verwenden Sie für die tägliche Pflegeroutine am besten eine Tagescreme, welche einen LSF 50 beinhaltet. Moderne Produkte kleben nicht, mattieren die Haut und versorgen diese zusätzlich mit Feuchtigkeit. Nutzen Sie eine Lippenpflege mit LSF und tragen Sie eine Sonnenbrille, um die Augen zu schützen. Am Abend eignen sich zur Förderung der Hautregeneration leichte Cremes oder Seren mit Hyaluronsäure und Aloe Vera. Diese können für einen extra Frischekick auch tagsüber unter dem Sonnenschutz angewendet werden. Vermeiden Sie die Mittagssonne, da hier im Tagesverlauf die UV-Strahlung am stärksten ist.

Weitere Empfehlungen für Sonnenschutzmittel für jeden Hauttyp erhalten Sie in unserem Ratgeber zu diesem Thema.

UV-Index – Was versteht man darunter?


Der UV-Index (UVI) beschreibt, wie viel schädigende UV-Strahlung in die Erdatmosphäre eindringt und auf der Haut landet. Mit Hilfe einer Skala von 1 bis 11+ wird die Stärke der Strahlung angegeben und hilft dabei, geeignete Sonnenschutzmaßnahmen zu ergreifen. Auf der Homepage des Bundesamtes für Strahlenschutz kann der Wert tagesaktuell abgerufen werden.

UVI 1–2: niedrig, kein Sonnenschutz nötig
UVI 3–7: mittel bis hoch, Sonnenschutz nötig, Mittagssonne meiden
UVI 8–10: sehr hoch, Sonnenschutz ist ein Muss, direkte Sonneneinstrahlung meiden

Wissens-Quickie für einen sonnenreichen Frühlingstag


Junge Frau mit lockigem Haar und Strohhut steht mit dem Rücken zur Kamera zwischen blühenden Bäumen
  • kurze Aufenthalte in der Sonne zur Gewöhnung der Haut planen
  • Mittagssonne meiden oder hohen LSF auftragen
  • Großteil des Körpers mit Kleidung bedecken
  • Kopfhaut nicht vergessen: Mütze, Hut oder Cap tragen
  • Sonnenbrille zum Schutz der Augen bereithalten
  • Gesicht, Hände und Dekolleté ca. 30 Minuten vor dem Ausflug mit Sonnenschutz eincremen

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